1978 - 1988

Am 21. 11. 79 wird ein Jubiläumsbeitrag von jährlich DM 5,- für das 400jährige Jubelfest beschlossen. Wegen der Beitragserhöhung in diesem Jahr soll diese Regelung erst ab 1980 in Kraft treten.

Laut Beschluss wird mit dem Mundschenk in Zukunft ein Oberhofmarschall am Königsthron fungieren.

Am 2. und 3. 8. 79 waren wir zu Gast beim Allgemeinen Bürgerschützenverein Nienborg, zum Kommers und zum festlichen Umzug. 300 Jahre wurde der Verein alt und ganz Nienborg feierte. Der sonntägliche Festumzug fand bei strahlender Sonne statt und stellte uns alle auf eine „Geduldsprobe". Die um 14.30 Uhr erwartete Fallschirmspringer-Gruppe Lipperland, die als Attraktion für diesen Nachmittag angesagt worden war, verspätete sich durch wetterbedingte Schwierigkeiten beim Abflug um einiges und so suchten alle nach einem schattigen Platz. Die wirkliche „Durststrecke" wurde aber gemeistert und für das Warten wurden wir durch ein meisterlich gezeigtes Können der Springer entschädigt.

1980 legt Oberst Ernst Nienhaus sein Amt nieder, das er im Jahre 1969 von seinem Vorgänger Heinrich Röttger übernommen hatte. Hermann Albers, der seit 1958 dem Offizierscorps angehört, wird zu seinem Nachfolger gewählt.

Die Generalversammlungen, die bislang traditionsgemäß am Buß- und Bettag stattgefunden haben, werden durch mehrheitliche Entscheidung um einen Tag vorverlegt. Man glaubt hierdurch eine noch bessere Beteiligung zu erreichen, weil dann der folgende Tag arbeitsfrei ist.

Erfolgreich nahm unsere Gilde mit einer Fußballmannschaft an einem Turnier sämtlicher Schützenvereine von Gronau und Epe teil. 

In 1981 war das 100jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Anlass genug, um durch Teilnahme an den Festveranstaltungen die Verbundenheit mit dieser Selbsthilfeeinrichtung zum Wohle der Mitbürger zu bekunden.

Der für unser Jubiläum festgesetzte Sonderbeitrag wurde von nunmehr DM 5,- auf DM 10,- jährlich erhöht.

Am 13. und 15. 7.1984 waren wir zum 75jährigen Jubelfest des Schützenvereins Buterland-Beckerhook eingeladen und haben mit Vorstand und Offizierscorps teilgenommen.

Während unsere Schützengilde beim stattgefunden Fußballturnier Sieger wurde, wurde die Schießgruppe aufgelöst, weil nicht genügend Interesse für diese Sportart vorhanden war.

Mit 30 Personen nahm unsere Gilde am Frühlingsball teil, zu dem wir eine Einladung vom nachbarlichen Rot-Kreuz-Depot der Bundeswehr bekommen hatten. Seit vielen Jahren bestehen hier persönliche Kontakte zu den Offizieren und Bediensteten, die ihrerseits auch bei unseren Festveranstaltungen vertreten sind.

Vorstand, Hofstaat und Offizierscorps waren dabei, als am 13.10. 84 in Ahaus der 35. Westfälische Schützentag stattfand.

Mit unserem Namensvetter, dem Schützenverein Epe von 1910 e.V bei Bramsche, fanden erste Gespräche statt, die auf gegenseitigen Wunsch zu einer späteren, offiziellen Partnerschaft führen sollen.

Gegenseitige Besuche haben inzwischen schon zu einem recht freund­schaftlichen Verhältnis geführt. 1985 75jähriges Jubiläum, Vorstand und Offiziere nahmen teil.

Der Tod des allzu früh verstorbenen Majors Ludger Kernebeck führte zu einer Neuwahl, die Gerhard Hörmann zu seinem Nachfolger bestimmte.

Daß wir auch heute noch immer der Kirche unterstützend zugetan sind, beweisen nicht nur die Teilnahme bei den Prozessionen und kirchlichen Festen, sondern auch, daß von unserer Schützengilde eine Station des neuen Kreuzweges auf dem Friedhof gespendet wurde.

Als die Bundeswehr dreißig Jahre alt wurde, waren wir dabei. Und zwar bei den Feierlichkeiten aus diesem Anlaß im Rot-Kreuz-Depot. Hierzu war an unsere Schützengilde eine offizielle Einladung ergangen.

Sogar grenzüberschreitende nachbarliche Beziehungen führten uns am 9. August 1986 nach Glanerbrug in Holland, wo der Schützenverein auf ein 35jähriges Bestehen zurückblickte. Für uns war es eine gute Gele­genheit, einmal mehr den Kontakt zu unseren Freunden auf der anderen Seite der Grenze zu festigen.

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